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Hornhautentzündung: Ursachen, Symptome, Behandlung

Hornhautentzündung: Ursachen, Symptome, Behandlung

Eine Hornhautentzündung wird in den meisten Fällen durch Bakterien ausgelöst und macht sich in der Regel durch Trübung, Rötungen und Schmerzen bemerkbar. Lasik Germany erklärt hier, was eine Hornhautentzündung begünstigt, was dabei im Auge passiert und wie man sie behandelt.

Eine Hornhautentzündung (Keratitis) ist zwar prinzipiell ungefährlich, kann aber erhebliche Schmerzen verursachen. Ausgelöst wird sie hauptsächlich durch Bakterien, die durch kleine Risse in der Hornhaut auch in tiefere Schichten dringen können. Daneben können auch Viren (z.B. Herpes-simplex-Viren), extrem trockene Augen sowie oberflächliche Augenschädigungen oder –verätzungen eine Hornhautentzündung verursachen. Je nach Ursache und Tiefe der Entzündung sind die Symptome unterschiedlich stark ausgeprägt. Eine Keratitis kann sich durch Lichtempfindlichkeit, Lidverkrampfung, tränende Augen, Schmerzen oder ein Fremdkörpergefühl im Auge bemerkbar machen. Rötungen und Sekretabsonderungen sind ebenfalls typisch, da es meist gleichzeitig auch zu einer Bindehautentzündung kommt. Immer jedoch kommt es in irgendeiner Form zu einer Trübung der Sehqualität.

Risikofaktoren bakterieller Keratitis

Vor allem Menschen, die Kontaktlinsen tragen, müssen aufpassen. Werden die Linsen nicht gut genug gereinigt und aufbewahrt, können sich Bakterien auf der Linsenoberfläche ansammeln und ins Auge gelangen. Vor allem weiche Kontaktlinsen bieten gute Bedingungen für das Wachstum von Keimen. Aber auch ein schwaches Immunsystem oder Krankheiten wie Diabetes mellitus können eine bakterielle Hornhautentzündung begünstigen.

Wie wird die Hornhautentzündung behandelt?

Die Behandlung richtet sich nach der Ursache. Sind Bakterien der Auslöser, werden antibiotikahaltige Augentropfen verschrieben. Bei Viren sollen Medikamente mit dem Wirkstoff Aciclovir genommen werden, meist handelt es sich um eine Kombination aus Tabletten und Salbe. Haben trockene Augen zu einer Hornhautentzündung geführt, werden künstliche Tränen eingesetzt.

So oder so: Eine Behandlung ist auf jeden Fall unerlässlich, und zwar nicht nur aufgrund der Unannehmlichkeiten, sondern auch damit die Entzündung sich nicht in das Augeninnere ausbreitet und keine dauerhaften Schäden in Form von Hornhautnarben zurückbleiben. Außerdem kann es zu gefährlichen Hornhautgeschwüren kommen, die einer intensiven Therapie, ggf. mit Krankenhausaufenthalt, bedürfen. Beim Verdacht einer Hornhautentzündung sollten Sie deshalb auf jeden Fall zum Augenarzt gehen. Bestätigt sich der Verdacht, lässt sich die Keratitis sehr gut behandeln.

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